Energieausweis

 

 

Energieausweis für Wohngebäude

Heutzutage kennt jeder Autofahrer den Benzinverbrauch seines Wagens und bei Haushaltsgeräten sind Energielabel schon lange Pflicht. Wer aber eine Wohnung oder ein Haus mietet bzw. kauft, erfährt im Vorfeld meist nur wenig über den späteren Energiebedarf seiner Immobilie.

Ab dem 1. Juli 2008 müssen Hauseigentümer bei jedem Verkauf oder Mieterwechsel den Energieausweis dem Käufer oder Mieter vorlegen. In ihm soll der ermittelte Energiewert des jeweiligen Gebäudes dokumentiert und einheitlich bewertet werden. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Wohngebäude objektiv miteinander vergleichen.
Ab Juli 2009 werden von dieser Ausweispflicht auch Nichtwohngebäude betroffen sein.

Selbst genutzte Einfamilienhäuser, die in absehbarer Zeit nicht verkauft werden, benötigen keinen Energieausweis!

Energieausweis sorgt für Transparenz

Der Energieausweis schafft mehr Kostentransparenz für Wohnungen und Gebäude, denn er ermöglicht die Zusammenstellung wichtiger Informationen zum energetischen Zustand eines Gebäudes und hilft so, die Höhe der zukünftigen Nebenkosten abzuschätzen.

Aufbau und Details

Der Energieausweis besteht aus einer Mappe, in der auf 4-5 Seiten die Ergebnisse der durchgeführten Gebäudeanalyse zusammenfasst werden. Die Gültigkeit des Energieausweises beträgt maximal 10 Jahre nach Erstellungsdatum.
Um eine präzise Aussage über die energetische Qualität eines Gebäudes treffen zu können, werden die Eigenschaften der Gebäudehülle und der Heizungsanlage begutachtet und bewertet.
Des Weiteren finden sich im Energieausweis die errechneten Ergebnisse des Endenergiebedarfs für Heizung, Warmwasser und Hilfsgeräte. Diese Ergebnisse werden in einem einfachen und leicht verständlichen farbigen Label (vergleichbar mit dem Energieeffizienz-Label bei Elektrogeräten) dargestellt.
Darüber hinaus beinhaltet der Energieausweis Modernisierungstipps für mögliche Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des untersuchten Gebäudes.

   
 

Energieausweis nach Energiebedarf

Der Energiebedarfsausweis beruht auf einem rechnerisch ermittelten Wert nach einheitlichem Bewertungsverfahren. Bei dieser Ausweisvariante haben die Qualität der Gebäudehülle und der Anlagentechnik massgeblichen Einfluss auf das Ergebnis.
Der Energiebedarfsausweis setzt eine Bestandsaufnahme des Gebäudes und der Anlagentechnik voraus. Die Gebäudedaten kann entweder der Eigentümer zur Verfügung stellen oder sie werden von einem anerkannten Fachmann (z. B. Energieberater) vor Ort aufgenommen. Als Grundlage dienen die bau- und anlagentechnischen Eigenschaften, wie z.B. der Dämmstandard des Gebäudes oder der Wirkungsgrad der Heizungsanlage. Der Bedarfsausweis ist verbrauchs- und somit nutzerunabhängig.

Ergebnis

Beim Energieausweis nach Energiebedarf wird ein Energiebedarfswert bezogen auf ein Jahr und die beheizbare Fläche angezeigt. Zum Vergleich hierzu werden Kennwerte verschiedener energetischer Gebäudestandards angegeben. So kann der Mieter oder Käufer einfach erkennen, wie die Energieeffizienz des Gebäudes einzuordnen ist.

Generell gilt: Je besser, also kleiner die Energiekennzahl, desto energiesparender ist das Gebäude gebaut und desto moderner ist auch die Anlagentechnik. Der Energieausweis ist potenziellen Mietern und Käufern zugänglich zu machen. Damit gibt er nicht nur Auskunft über den Energieverbrauch, sondern trägt mit einem guten Kennwert auch dazu bei, die Attraktivität der Immobilie zu erhöhen. Im Fall hoher Energiekennzahlen werden auffällige Gebäude identifiziert und Modernisierungsanreize geschaffen.

Nur beim Energiebedarfsausweis werden abschliessend Vorschläge zur Verbesserung des energetischen Standards angegeben.

Die Kosten der beiden Ausweisarten unterscheiden sich entsprechend dem Aufwand bei der Herstellung. Der Verbrauchsausweis ist deutlich günstiger als der Bedarfsausweis.

   
 

Energieausweis nach Energieverbrauch

Der Energieverbrauchsausweis kann auf Basis der durchschnittlichen Verbrauchswerte der letzten drei Abrechnungszeiträume aus der Heizkostenabrechnung erstellt werden. Zur Berechnung werden u. a. die örtlichen Klimadaten des Gebäudestandorts berücksichtigt.

Ergebnis

Bei dem Energieausweis nach Energieverbrauch wird ein Energieverbrauchskennwert angezeigt, bezogen auf ein Jahr und die beheizbare Fläche in qm. Zum Vergleich hierzu werden Kennwerte verschiedener energetischer Gebäudestandards angegeben. So kann der Mieter oder Käufer einfach erkennen, wie die Energieeffizienz des Gebäudes einzuordnen ist.

Generell gilt: Je besser, also kleiner die Energiekennzahl, desto energiesparender ist das Gebäude gebaut und desto moderner ist auch die Anlagentechnik. Der Energieausweis ist potenziellen Mietern und Käufern zugänglich zu machen. Damit gibt er nicht nur Auskunft über den Energieverbrauch, sondern trägt mit einem guten Kennwert auch dazu bei, die Attraktivität der Immobilie zu erhöhen. Im Fall hoher Energiekennzahlen werden auffällige Gebäude identifiziert und Modernisierungsanreize geschaffen.

Die Kosten der beiden Ausweisarten unterscheiden sich entsprechend dem Aufwand bei der Herstellung. Der Verbrauchsausweis ist deutlich günstiger als der Bedarfsausweis.

   
 

Qualifizierter Aussteller:
(Staatlich anerkanter Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz)

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